Rijp -Nordholland

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Rijp, ein kleines Dorf in Nordholland –
oder wie die Niederländer sagen:

“Een heel leuk dorpje”

De Rijp hat uns neugierig gemacht, weil wir erfahren haben, dass dort der berühmte  Wasseringenieur Leeghwater wohnte und er im Mittelalter (1602) den ersten Polder “De Beemster” in den Niederlanden erschaffen hat. Außerdem gilt er als der Erfinder der drehbaren Mühlenkappe. Der Beemstersee wurde durch die Strumfluten immer größer und dann hat man ihn leergepumpt und in fruchtbares Weideland verwandelt. So entstand der erste Polder: “De Beemster”. Vielen ist der Namen geläufig durch den Beemster Käse, denn der leckere und sehr schmackhafte Beemster Käse kommt aus dieser Region.

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In Rijp stehen  an den kleinen Grachten ungefähr 300 alte Häuser mit Holzgiebel aus der Zeit des Polderbaus (16.-17. Jahrh.)  und der ganze Ort wirkt wie ein Freilichtmuseum.

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Der kleine Platz mit der Kirche, dem Rathaus und der Waage ist besonders sehenswert.

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Früher war Rijp ein Fischerdorf, bekannt für den Herings- und Walfang. Heute leben viele Künstler im Ort. Auch wird in den kleinen Läden viel Kunsthandwerk angeboten.

Da Rijp frei vom Massentourismus ist, kann man in aller Ruhe das schöne Dorf erkunden.

Das ganze Dorf steht unter Denkmalschutz.

 

mehr von den Niederlanden

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Fauna – Federvieh

Vögel auf der Insel Mauritius

RegenbrachvogelIMG_7850

Der Regenbrachvogel ist etwas kleiner als der Große Brachvogel, auch sein Schnabel ist etwas kürzer. Er überwintert an den Küsten Afrikas und auf Mauritius. Vom Klimawandel ist der Regenbrachvogel besonders betroffen. Es fehlen in Europa geeignete Verbreitungsgebiete.

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Mangrovenreiherauch ein Fischer

Der Mangrovenreiher ist ein scheuer Einzelgänger und gehört zur Familie der Reiher. Er lebt weltweit in den Tropen und Subtropen. Der Reiher lauert bewegungslos der Beute auf und sein Kopf ist zwischen den Schultern zurückgezogen. Sobald er die Beute entdeckt, kommt  der Kopf blitzschnell vor und der Hals wird gestreckt.

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HirtenstarIMG_7864

Der Hirtenstar auch Hirtenmaina genannt, ist ca. 25cm groß und ist ein asiatische Singvogel. Er gehört zur Familie der Stare. In manchen Regionen auf der Welt, besonders in Australien, ist er so stark vertreten, das man ihn als größtes Problem und größte Pest bezeichnet. Auch in anderen Ländern stellt er eine Bedrohung für die angestammten Ökosysteme dar.

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Auf dem Foto ein Jungvogel, eben aus dem Nest geflogen oder besser gefallen ist.Während der Paarungszeit ist er sehr aggressiv und vertreibt andere Vogelarten von ihren Nist- und Futterplätzen. Das Nest mit 2 – 5 Eiern wird von den Eltern gemeinsam bebrütet und nach 4 – 6 Wochen sind die Jungen flügge und dann noch eine Zeit lang weiter von den Eltern gefüttert.

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MadagakarweberIMG_7661

Der Madagaskarweber (Foudia madagascariensis) hat seinen Namen von der Insel Madagaskar im Indischen Ozean . Dort lebt er in fast allen Regionen der Insel, in landwirtschaftlich genutzten Gebieten, in Savannen, in Städten und im Dornbuschwald im Südwesten. Vom Menschen wurde der anpassungsfähige Webervogel auf den Komoren, Réunion, Mauritius, Rodrigues, den Seychellen, dem Chagos-Archipel, den Amiranten und auf St. Helena im Südatlantik eingeführt. Außerhalb der Brutzeit leben die Vögel in großen Schwärmen. Auf Mauritius wird er auch Kardinalsvogel genannt, sein rotes Gefieder, das er nur in der Brutzeit trägt, erinnert an eine Kardinalsrobe. Er gewöhnt sich an Menschen, verliert seine Scheu und frisst aus der Hand.

Schwarzkopfweber (Ploceus melanocephalus)Schwarzkopfweber

Der Schwarzkopfweber gehört zur Familie der Sperlingsvögel, genau wie der oben gezeigte Madagaskarweber. Insgesamt gibt es 119 verschiedene Arten. Den Namen haben sie wegen des Nestbaus erhalten. Die bunt gefärbten Männchen bauen, oder sagen wir besser weben, ein kompliziertes und kunstvolles Hängenest. Das Nest hängt an biegsamen Pflanzenfasern und ist aus Federn, Wolle und anderen pflanzlichem Material gebaut. Bei vielen Arten baut das Männchen immer mehrere Nester in der Hoffnung, dass wenigstens ein Nest von einem Weibchen angenommen wird. Ist das Weibchen nicht mit dem Nest zufrieden, wird es wütend vom Weibchen zerstört. Entscheidet sich ein Weibchen für ein Nest, übernimmt es auch den weiteren Innenausbau. Das Männchen ist nur während der Balzzeit farbenfroh und leuchtend bunt gefärbt, anschließend passt es sich dem unscheinbaren Weibchen wieder an. In der Ruhezeit sind die Webervögel gesellig und meist in Gruppen unterwegs.

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RotohrbülbülIMG_7451

Der Rotohrbülbül ( Pycnonotus jocosus) oder auch Bülbül genannt. Er ist auf Mauritius  vom Menschen eingeschleppt worden. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt. Der BülBül gehört zur Familie der Sperlinge und sie ernähren sich von Früchten, Nektar und Insekten. Ein Stückchen Ananas holen sich die BülBüls aus der Hand, jedenfalls wenn man ein wenig Geduld hat.

Weißschwanz-TropikvogelWeißschwanz-Tropikvogel (Phaëthon lepturus; engl. White-tailed Tropicbird)

Der Weißschwanz-Tropikvogel (Phaëthon lepturus) ist der kleinste der drei Tropikvögel-Arten und der einzige mit einem gelben Schnabel. Er verbringt die meiste Zeit auf dem offenen Meer in der Karibik, dem mittleren und südlichen Atlantik, dem Indischen Ozean und dem tropischen Pazifik. Obwohl er die häufigste der drei Arten ist, gibt es weltweit vermutlich kaum mehr als 30.000-40.000 Brutpaare. Mit seinem Schnabel fischt er kleinere Fische, Tintenfische und ganz besonders fliegende Fische gehören zu seiner Beute. Im Nest findet man immer nur ein Ei, es wird gemeinsam als Paar 40 Tage bebrütet und anschließend wird das Küken noch weitere 80 Tage lang gefüttert. Gesehen habe ich den Tropikvogel vor Coin de Mire.

Alle Fotos in der Galerie

Quellen: Wikipedia
Einige Beobachtungen

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weiterlesen: Flora

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Fischer auf Mauritius

Auf der Insel Mauritius fahren die Fischer auch heute noch mit ihren kleinen Holzbooten weit auf den Indischen Ozean hinaus, dort angeln sie vom Boot aus. Frühmorgens, so bald es hell wird, fahren die Boote hinaus auf Meer.IMG_7769

Am Cap Malheureux kommen die Fischer am späten Nachmittag mit ihrem Fang zurück. Sie fahren mit den Booten bis dicht ans Ufer und laden die Fische aus.

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Für viele ist es die einzige Einnahmequelle. Am Cap Malheureux werden die Fische an eine Art Fischereigenossenschaft abgegeben, die  Fische werden gewogen, das Gewicht wird notiert und der Erlös, wahrscheinlich mit einem Abzug, bekommt der Fischer. Notiert wird das ganze in einem kleinen Notizbuch.

Die Boote sind schlichte offene Holzboote, sie haben einen Motor und zusätzlich Mast und Segel. Der Mast wird täglich mit Muskelkraft gesetzt. Das dreieckige Segel ist fest an einer Spiere befestigt. Unten am Mast wird die Spiere festgemacht und ragt wie bei einer  Gaffelbesegelung schräg nach oben.

FischerDie Spiere (mit Segel) wird mit einem Fall hochgezogen. Diese Besegelung ähnelt dem Luggersegel oder dem Lateinersegel, die auch eine vereinfachte Gaffelbesegelung darstellen. BootEine kleine Fock wird ebenfalls am Mast angeschlagen. So wie am Modellschiff: Piroge

Schiff

Die Fischerboot liegen entweder an einer Boje in einer ruhigen Bucht oder sie werden an Land gezogen. Sie haben nur einen kleinen Kiel.

Die Instandsetzung findet am Strand statt. Viele der Boote sind bunt angemalt.

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In Grand Baie gibt es einen kleinen  Fischmarkt oder besser Fischstand, dort werden die gefangenen Fische von den einheimischen Fischern angeboten. Für uns Europäer ist so ein Verkaufsstand etwas gewöhnungsbedürftig. Kühlung und Fliegenschutz Fehlanzeige! Höchstens mit Meerwasser (25°) wird gekühlt.

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An den Wochenenden wird mit dem traditionellen Fischerboot für die Regatta geübt. Die jährliche La Regatta in Lagon de Mahebourg ist bei den Fischer sehr beliebt. Leider nehmen immer mehr speziell für den Wettbewerb gebauten Segelboote an der Regatta teil, sie sind leichter und einfacher zu händeln als die alten Fischerboote.IMG_7359

weiterlesen: Fischer

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Bericht über Mauritius

arte zeigte heute einen Bericht über den Fotografen  und Paramotorpiloten Renaud Van Der Meeren. Er erkundet die Insel Mauritius und zeigt die vielen interessanten Gesichter der Insel. Renaud begleitet zum Beispiel den Kite-Surf-Weltmeister Nico Kux und fotografiert ihn vom Motorgleiter aus. Er zeigt die älteste Fischerin von Mauritius und man erfährt ihr Geheimnis, wie sie zur Fischerin wurde. Ebenso lernt man den Besitzer des ältesten Krämerladen von Port Louis kennen und den berühmten Sänger Michel Legris, der ihm die  Entstehung des Segas erklärt.

Bericht der Sendung und Fotos. Bild anklicken:

Foto: Renaud Van Der Meeren – als Link zu Arte

Wiederholt wird die Sendung am 5.2. um 17.40 Uhr auf arte:
und die Sendung im Internet als Video ….. leider nicht mehr verfügbar!
Es gibt noch 4 weitere Berichte “über die Inseln Afrikas”, mehr dazu in meinem Fotoblog

weiterlesen: Sir S. Ramgoolam Gardens, Pamplemousses

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Essen und Trinken

Essen ….wie im Paradies
Mittags essen wir einen frischen Salat (wechselt täglich) und als Dessert Obstsalat.
Pamela verwöhnt uns mit Köstlichkeiten.

Pamela schält eine Ananas

Pamela schält eine Ananas

Hier ein Beispiel für den Salat:Lunch

Abends zum Dinner wünschen wir uns meistens Fisch, Pamela kocht für uns.

Unsere tolle Köchin

Unsere tolle Köchin

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Doradenfilet

Gamba

Gamba satt

Thunfisch

Thunfisch

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Thunfischteaks

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Gueules Pavés frisch aus dem Meer

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Gueules Pavés im Backofen gegart

Als Dessert gefrostete Mangocreme (Rezept Kaddy de Coco)

Mango

Mangocreme aus dem Eisfach (Kaddy)

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flammbierte Ananas (Anders)

Zur späten Stunde trinken wir oft einen Cocktail, Speziallisten sind Kaddy und Tim. Nach der Abreise von den Beiden hat uns auch Anders mit tollen Drinks verwöhnt.

Zum Beispiel, aus Wassermelone, Ananas, Rum…… (Rezept Kaddy de Coco):

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Cocktail Sunshine

Aus Mango, Ananas, Passionsfrucht und Rum (Rezept Anders):

kah-010020Cocktail “Sunset”

weiterlesen:  TV Bericht über die Insel auf arte

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Delphine – whale watching

Heue konnten wir  Delphine in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Direkt vor unserer Terrasse tummelten sich mehrere Delphine. Das Ereignis hat sich schnell im Dorf rumgesprochen und so fuhren viele Schiffe, Kanus und andere schwimmfähige Gegenstände mit Passagieren an Bord Richtung Riff.

weiterlesen: Essen und Trinken

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